Dienstag, Februar 7, 2023

Werkzeug-News

  • Stuttgart. Bosch hat vereinbart, insgesamt rund 12 Prozent des Aktienkapitals des schwedischen Traditionsunternehmens Husqvarna AB zu erwerben. Husqvarna ist an der Nasdaq Stockholm gelistet. Ziel des heutigen Aktienerwerbs ist die Stärkung der bestehenden Batteriekooperation zwischen den beiden Unternehmen. Zu Husqvarna gehören auch das Tochter-Unternehmen Gardena sowie deren Marke Flymo, die beide ebenfalls Partner in der „Power for All Alliance“ von Bosch Power Tools sind. „Wir verfolgen eine konsequente Wachstumsstrategie in unseren Geschäftsaktivitäten für Endanwender. Dazu gehört auch, bestehende Kooperationen durch Kapitalbeteiligungen zu stärken. Unsere ‚Power for All Alliance‘ ist eine Erfolgsgeschichte, die wir fortschreiben wollen“, sagt Christian Fischer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und zuständig für die Unternehmensbereiche Energy and Building Technology und Consumer Goods. Die „Power for All Alliance“ wurde im Sommer 2020 von Bosch Power Tools und der Husqvarna-Tochtergesellschaft Gardena für den europäischen Markt gegründet und ist eine der ersten markenübergreifenden Akku-Allianzen mit Produkten rund um das gesamte Zuhause. Mittlerweile beteiligen sich zehn Marken mit rund 100 Geräten an der Allianz mit dem Ziel, Kunden ein breites markenübergreifendes 18 Volt-System zu bieten. Die Marke Husqvarna verstärkt seit letztem Jahr die „Power for All Alliance“ zusätzlich mit DIY-Produkten für den Gartenbereich. Husqvarna ist im Markt gut positioniert, unter anderem mit professionellen Forst- und Gartenwerkzeugen, kleinen Baumaschinen für das Baugewerbe, Mährobotern, Bewässerungssystemen und Schleifwerkzeugen. Die drei Unternehmensbereiche Husqvarna Forest & Garden, Gardena und Husqvarna Construction erzielen mit Werkzeugen, Maschinen und Akkulösungen eine gute wirtschaftliche Performance. Der Erwerb der Aktien steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der brasilianischen Kartellbehörde. Quelle Text/Bild: Bosch Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten und eingebetteten Seiten und Videos sind ausschließlich deren Betreiber und Urheber verantwortlich. Dazu zählt auch, dass von uns verlinkte Videos Produktwerbung enthalten können, die als solche gekennzeichnet werden muss. Für diese sind wir weder verantwortlich, noch erhalten wir dafür Provisionen oder andere Vergünstigungen.

  • Mit dem BVL 3/1 Bp baut Kärcher den Produktbereich der Akku-Rucksacksauger weiter aus und bietet Anwendern ein leichtes, ergonomisches und saugstarkes Reinigungsgerät. Seinen Einsatz findet der Sauger unter anderem im gewerblichen Bereich bei Hausmeistern oder Reinigungskräften, aber auch bei privaten Anwendern, die besonders viel Wert auf Ergonomie legen. Das Gerät gehört zur 36 Volt-Akku-Plattform des Kärcher Battery Universe. Der Körper des Rucksacksaugers besteht aus expandiertem Polypropylen (EPP), einem robusten, ultraleichten und geräuschdämmendem Material, das vollständig recycelbar ist. Mit eingesetztem 36 Volt-Akku hat der BVL 3/1 Bp ein Gesamtgewicht von unter 5 Kilogramm. Ergonomische Tragegurte sowie ein flexibler Saugschlauch, der sowohl für Rechts- als auch Linkshänder einstellbar ist, sorgen für komfortables Arbeiten. Neben den ergonomischen Vorteilen überzeugt der Rucksacksauger durch seine starke Saugleistung und eine lange Akkulaufzeit. Im energieeffizienten Modus kann bis zu 52 Minuten ohne Unterbrechungen gearbeitet werden. Der Schmutzbehälter umfasst drei Liter. Wie auch das größere Modell BVL 5/1 Bp arbeitet das Gerät mit einer bürstenlosen Turbine, welche für eine längere Lebensdauer sorgt. Kärcher Battery Universe Das „Kärcher Battery Universe“ umfasst zwei Akkuplattformen mit einer beständig wachsenden Anzahl an Geräten, die vom Hochdruckreiniger über den Laubbläser bis hin zum Mehrzwecksauger reichen. Sowohl die kompakten 18-Volt-Akkus als auch die leistungsfähigen 36-Volt-Akkus sind in unterschiedlichen Kapazitäten verfügbar, um ein breites Anwendungsfeld abzudecken. Das Besondere: Die Akkus sind vollständig mit allen Kärcher-Geräten der gleichen Spannungsklasse kompatibel, egal ob diese zum Home & Garden- oder zum Professional-Sortiment gehören. Ein Alleinstellungsmerkmal aller Kärcher-Akkus ist das LCD-Display mit „Real Time Technology“, welches neben der verbleibenden Akkukapazität auch die Restlauf- und Restladezeit präzise in Minuten anzeigt. Das Gehäuse der Akkus ist besonders stoßfest und entsprechend der Schutzklasse IPX5 staub- und strahlwassergeschützt. Durch effizientes Temperaturmanagement liefern die Akkus auch bei intensiven Anwendungen sehr gute Leistung, eine intelligente Zellüberwachung schützt dabei vor Überlastung, Überhitzung und Tiefentladung. Ist ein Gerät längere Zeit nicht in Betrieb, sorgt der prozessorgesteuerte, automatische Lagermodus der Battery Power-Akkus für eine lange Lebensdauer der Zellen. Quelle Text/Bild: Kärcher Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten und eingebetteten Seiten und Videos sind ausschließlich deren Betreiber und Urheber verantwortlich. Dazu zählt auch, dass von uns verlinkte Videos Produktwerbung enthalten können, die als solche gekennzeichnet werden muss. Für diese sind wir weder verantwortlich, noch erhalten wir dafür Provisionen oder andere Vergünstigungen.

Verschiedenes

  • Lieferengpässe, Materialknappheit, gestiegene Energiepreise – die Folgen von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg haben auch den Bausektor erheblich beeinflusst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren nahezu alle Baumaterialien im Jahresdurchschnitt 2022 noch einmal deutlich teurer als im Vorjahr, als es bereits hohe Preissteigerungen gegeben hatte. Preistreibend auf den Baustellen wirkten sich vor allem die gestiegenen Energiepreise aus. So verteuerten sich besonders Baustoffe wie Stahl, Stahlerzeugnisse oder Glas, die energieintensiv hergestellt werden. Stabstahl war im Jahresdurchschnitt 2022 um 40,4 % teurer, Blankstahl 39,1 %, Betonstahlmatten 38,1 % und Stahlrohre kosteten 32,2 % mehr als im Jahresdurchschnitt 2021. Stahl wird oft in Verbindung mit Beton unter anderem im Rohbau zur Verstärkung von Bodenplatten, Decken oder Wänden eingesetzt. Metalle insgesamt waren 2022 um 26,5 % teurer als im Vorjahr. Flachglas, was üblicherweise für Fenster, Glastüren oder -wände verwendet wird, verteuerte sich 2022 um 49,3 % im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2021. Zum Vergleich: Der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte insgesamt legte im Jahresdurchschnitt 2022 um 32,9 % gegenüber 2021 zu. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Erzeugerpreise 14,0 % höher als im Jahresdurchschnitt 2021. Höhere Teuerungsraten auch für chemische Produkte Deutliche Preissteigerungen gab es auch bei Baumaterialien auf Erdölbasis: Bitumen verteuerte sich im Jahresdurchschnitt 2022 um 38,5 % gegenüber 2021. Dieser Baustoff wird unter anderem im Straßenbau verwendet, aber auch zur Abdichtung von Dächern, Gebäuden und Fundamenten gegen das Eindringen von Wasser. Asphaltmischgut, ebenfalls mit Bitumenbestandteil, verteuerte sich im Jahresdurchschnitt 2022 um gut ein Viertel (25,8 %) gegenüber dem Vorjahr. Die insgesamt hohen Energiepreise waren auch ein Grund für höhere Teuerungsraten bei im Bausektor vielfach genutzten chemischen Produkten. So lagen die Erzeugerpreise für Dämmplatten aus Kunststoff wie Polystyrol um 21,1 % über dem Niveau des Vorjahres. Epoxidharz, ein wichtiges Bindemittel für Farben und Lacke, verteuerte sich um 15,1 %, Anstrichfarben und Lacke auf Grundlage von Epoxidharzen kosteten im Schnitt 24,0 % mehr. Die Preise für Baumaterialien aus Holz entwickelten sich uneinheitlich. So verteuerten sich HDF-Faserplatten (+46,0), Spanplatten (+ 33,4 %) oder Fenster-, Türrahmen aus Holz (+24,4 %) im Jahresdurchschnitt 2022 gegenüber dem Vorjahr deutlich. Gleichzeitig stiegen die Preise für Bauholz (+1,3 %) oder Dachlatten (+9,3 %) im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich. Die Preise für Konstruktionsvollholz gingen sogar um 11,9 % zurück. Im Jahr 2021 hatte es insbesondere bei Konstruktionsvollholz, Dachlatten und Bauholz starke Preissteigerungen gegeben. Zudem trifft auch der Preisanstieg beim Dieselkraftstoff die Baubranche stark. Die Erzeugerpreise für Dieselkraftstoff stiegen im Jahresdurchschnitt 2022 um 41,6 % gegenüber dem Jahr 2021. Dieselkraftstoff wird für den Betrieb von Baumaschinen und im Transport benötigt. Arbeiten am Bau ebenfalls deutlich verteuert Mit den Baumaterialpreisen stiegen auch die Preise für Arbeiten am Bau. Insgesamt verteuerten sich die Preise für den Neubau von Wohngebäuden im Jahresdurchschnitt 2022 um 16,4 % gegenüber dem Vorjahr. Das ist die höchste gemessene Veränderung gegenüber einem Vorjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 1958. Dabei kletterten die Preise in nahezu allen Bereichen kräftig. Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen kosteten 27,2 % mehr als im Jahresdurchschnitt 2021, Verglasungsarbeiten waren 21,2 % teurer als ein Jahr zuvor, Metallbauarbeiten 20,7 % und Stahlbauarbeiten 19,8 %. Weniger Neubauten genehmigt Angesichts der steigenden Preise stockt der Wohnungsbau in Deutschland. Von Januar bis November 2022 sank die Zahl der Baugenehmigungen von neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,7 % auf rund 322 000. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis November 2022 rund 276 000 Wohnungen genehmigt. Das waren 5,8 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei sank die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 15,9 %, für Zweifamilienhäuser um 10,1 %. Bei Mehrfamilienhäusern kam es dagegen zu einer leichten Erhöhung um 1,2 %. Einen Rückgang gab es auch bei bestehenden Wohngebäuden: Hier wurden von Januar bis November 2022 Baumaßnahmen an rund 38 000 Wohnungen genehmigt und damit 1,7 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zahl der Baugenehmigungen ein wichtiger Indikator Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität, da Baugenehmigungen geplante Bauvorhaben darstellen. Allerdings nimmt die Zahl der Bauvorhaben, die noch nicht begonnen beziehungsweise noch nicht abgeschlossen wurden (der sogenannte Bauüberhang), seit dem Jahr 2008 zu. Im Jahr 2021 lag der Überhang von genehmigten aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen bei rund 846 000 Wohnungen. Die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit wird in den Baufertigstellungen dargestellt. Ergebnisse zu den Baufertigstellungen und zum Bauüberhang im Jahr 2022 wird das Statistische Bundesamt im Mai 2023 veröffentlichen.   Quelle Text/Grafik: Statistisches Bundesamt   Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. 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  • Das HEINRICH KIPP WERK und die KIPP CCS haben die WIN-Charta unterzeichnet. Im Rahmen der baden-württembergischen Initiative verpflichten sich kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), gemäß 12 festgelegten Leitsätzen, besonders nachhaltig zu handeln. In einem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht legen die beiden Unternehmen ihr Engagement offen. „Die Unterzeichnung der WIN-Charta ist ein klares Bekenntnis zu unserer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung“, erläutert Nicolas Kipp, Geschäftsführer der KIPP Group. „Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen bei uns schon seit vielen Jahren ganz oben auf der Agenda.“ Derzeit hat die KIPP Group zwei Schwerpunktthemen für das Engagement definiert: einerseits das Wohlbefinden der Mitarbeiter sowie andererseits die Themen Energie und Emissionen. In der KIPP Group gibt es ein vielfältiges Angebot an Maßnahmen, die das Mitarbeiterwohlbefinden aktiv fördern. Dazu gehören zum Beispiel ein betriebliches Vorschlagswesen, flexible Arbeitszeiten inklusive Homeoffice-Möglichkeiten und vielfältige Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. „Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie möchten wir künftig weiter ausbauen“, betont Nicolas Kipp. „In diesem Rahmen haben wir vor Kurzem auch die Zertifizierung „berufundfamilie“ erhalten. Das Audit zielt auf eine passgenaue und bedarfsgerechte Weiterentwicklung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik ab.“ Um das Klima zu schützen, beabsichtigt das HEINRICH KIPP WERK im Jahr 2023 ein Umweltmanagementsystem zu implementieren und sich nach ISO 14001 zertifizieren zu lassen. Zahlreiche Maßnahmen sind schon erfolgt: Sowohl das HEINRICH KIPP WERK als auch KIPP CCS haben auf Ökostrom sowie LED-Beleuchtung umgestellt. Die Kühlung von Maschinen im HEINRICH KIPP WERK erfolgt durch freie Kühlung bei niedrigen Außentemperaturen. Zur Erzeugung von Warmwasser und zur Beheizung von Räumen wird Abwärme der Kompressoren genutzt. „Wir werden weitere Anstrengungen unternehmen, um die Treibhausgasemissionen zu senken und unsere Energieeffizienz zu steigern“, so Alexander Kruppa, Managing Director der KIPP CCS. „Dazu zählt die Einführung eines Energiecontrollings, um unsere Energieflüsse transparent zu machen.“ Quelle Text/Bild: Kipp Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten und eingebetteten Seiten und Videos sind ausschließlich deren Betreiber und Urheber verantwortlich. Dazu zählt auch, dass von uns verlinkte Videos Produktwerbung enthalten können, die als solche gekennzeichnet werden muss. Für diese sind wir weder verantwortlich, noch erhalten wir dafür Provisionen oder andere Vergünstigungen.

Tipps und Tricks